BESSER VORBEREITET ENTSCHEIDEN UND MANAGEN DURCH DEN BLICK IN DIE ZUKUNFT

"Management by Luck" oder wirksame Steuerung im Alltag?


Auf welcher Basis entscheiden wir? Wie managen wir unsere Zukunft, unsere Chancen, unsere Risiken? Wie sicher sind wir, dass es so funktioniert, wie wir es uns wünschen? 

Für den Weg in die Zukunft werden in der Regel Strategien entwickelt, Pläne erstellt wie etwa Umsetzungspläne, operative Pläne, etc. Viele Menschen planen nicht so gern. Und wenn, dann nur linear. Zusammenhänge werden auch nur linear gesehen und nicht selten vergessen, nicht gesehen oder nicht beachtet. Dann entscheidet man basierend auf dem, was im Gesichtsfeld ist. 

Das Gefühl, etwa übersehen zu haben, erzeugt Unsicherheit. Jede Person sollte sich dazu die Fragen stellen: Wieviel von dem, was ich entscheide und tue, ist abhängig von Glück, wieviel kann ich kontrollieren? Und wie ist es mit den Anderen, von denen ich mehr oder weniger abhängig bin? Was passiert in der Peripherie der eigenen Organisation oder des Projekts? Wieviel Kontrolle habe ich? Wie werden Entscheidungen gemanagt?


Schlimm ist es, wenn das Management von Chancen und Risiken scheitert. Es geht um viel Geld, um Reputation, die Gesundheit, das Vermögen.

Wir Menschen treffen pro Tag tausende Entscheidungen. Schwach sind wir dann, wenn die Entscheidungen von großer Bedeutung, aber selten sind und deswegen nicht geübt werden konnten und unterschiedliches Spezialwissen benötigt wird. Dann kürzen wir oft ab und entscheiden "aus dem Bauch" nach dem Motto: es wird schon gutgehen. Häufig festgestellte Situationen und Probleme vor und nach wichtigen Entscheidungen sind:

VOR ENTSCHEIDUNGEN

Wir haben zu viel oder zu wenig Informationen, haben etwas nicht gesehen, haben kein einheitliches Lagebild als Gruppe, tun uns schwer, das Wichtige von Unwichtigen zu trennen, blicken nur linear nach Vorne, sehen nicht das Ganze, begehen die typischen menschlichen Fehler (Verfügbarkeitsheuristik, Selbstüberschätzung, Truthahn-Illusion, etc.)


NACH ENTSCHEIDUNGEN

Wir setzen Entscheidungen nicht um oder setzen sie zwar um, aber inkonsequent, zu langsam, nicht in der nötigen Qualität und Kosten, ignorieren die Transferschwäche der Menschen, verwenden unpassende Instrumente und Methoden, vernachlässigen dabei Wichtigeres, begehen die typischen menschlichen Fehler (Trägheit, Verlustaversion, Aufmerksamkeitsillusion, etc.)


Seit Jahren können wir Versuche von Unternehmen, Organisationen und Projekten beobachten, Risikomanagement zu betreiben. Häufig schlägt es fehl, wird zum Papiertiger, bürokritisiert und oft als Compliance getrieben. Nur selten sehen wir, dass es systematisch ganzheitlich wie im Flow betrieben wird, als natürliche Methode zur Steuerung. In einzelnen Bereichen passiert dies intuitiv oder durch die Erfahrung und Routine von guten Managern, jedoch flächendeckend ist meistens Fehlanzeige. Als Folge herrscht häufig viel  Management by Luck. 

es gibt zwei Herangehensweisen: 

ENTSCHEIDEN SIE SICH


DAS BISHERIGE

Zukunftsmanagement und Risikomanagement werden separat betrieben, die Umsetzungen helfen nur bedingt - wenig Nutzen für die Leitung - eher ein Glücksspiel.

Wir nennen es Management by Luck

  • oft nicht akzeptiert
  • häufig ein "Papiertiger"
  • mehr Risikoreporting als Risikomanagement
  • meist Compliance getrieben
  • Bürokratie und Parallelprozess

DAS MODERNE

Zukunftsmanagement in Kombination mit Risikomanagement - viel Nutzen für die Leitung - Klarheit über die aktuelle Cancen/Risiko Lage und die Szenarien der Zukunft - ist wichtiges Steuerungsinstrument im Alltag  

  • macht Ungesehenes sichtbar
  • läßt Wichtiges von wichtigen trennen
  • erzeugt eine gemeinsame Sicht
  • überwindet organisatorische Silos
  • steigert die Risikokompetenz

Dadurch ergibt sich höhere Robustheit z.B. von Organisationen und Projekten sowie mehr Sicherheit für Unternehmer, Vorstände, Manager und Aufsichtsräte


Wertbringendes Zukunftsmanagement (ZM) kombiniert mit Risikomanagement (RM) vor und nach wichtigen Entscheidungen ist nicht trivial. Man muss es lernen und immer wieder üben.

Man braucht Routine im Umgang mit den Instrumenten, die Fehlerquellen kennen. Zudem sollte man über der Tellerrand sehen können, interdisziplinär, sozusagen "out of the box". Weil das nur eingeschränkt funktioniert, wird ZM und auch RM oft zu wissenschaftlich oder zu bürokratisch betrieben. "Management by Luck" ist häufig das Resultat und immer wieder die negativen Überraschungen. Die Verbindung zwischen ZM und RM erfolgt nur rudimentär. RM bringt recht wenig Mehrwert außer der persönlichen Absicherung, dass man die Compliance Vorschriften zu RM eingehalten hat. Das muss nicht sein. 

Wir zeigen den Weg – wirksam und praktikabel. Unser Ziel ist das Ersetzen von "Management by Luck" durch koordiniertes, wirksames Managen der Chancen und Risiken der Zukunft. Wir betrachten immer zwei Dinge: (1) das Risikomanagement System und (2) die Welt der Chancen und Risiken und ihr Management. Es ist wichtig zu unterscheiden, was gerade im Fokus ist.